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Wissenschaftliche Publikation im Competitiveness Review

Unter dem Titel „Innovation in clusters: effects of absorptive capacity and environmental moderators“ hat die Studienrichtung IT & Wirtschaftsinformatik erfolgreich eine wissenschaftliche Publikation in der dritten Ausgabe des aktuellen Competitiveness Review Bandes (23) veröffentlicht.

Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Forschungserkenntnisse, die auf gewonnenen Daten des EU-Projektes C-PLUS beruhen. Im Rahmen dieses Projektes wurden zwischen 2010 und 2013 zentral-europäische Firmencluster untersucht, um Faktoren für bessere Innovation und Kooperation in Clustern zu ermitteln und diese nachhaltig zu stärken. Acht Partnerorganisationen aus sechs Ländern (Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Tschechische Republik und Ungarn) nahmen mit zwölf Clustern am Projekt teil. C-PLUS wird im Rahmen des EU-Programms CENTRAL EUROPE mit Mitteln des European Regional Development Funds gefördert.

Die Ergebnisse der, vom IWI-Projektteam durchgeführten, empirischen Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Die Wissensaufnahmefähigkeit sowie die Umweltdynamik beeinflussen explorative Innovation (Innovation die neue Wege bei Produkten, Dienstleistungen oder auch Organisationen verfolgt), als auch exploitative Innovation (Innovation, die auf bereits existierende Produkte, Dienstleistungen oder Organisationen baut, diese verbesst und erweitert) positiv. Ebenso wurde festgestellt, dass die Wettbewerbsintensität schädlich für explorative Innovation ist. Zusätzlich konnten mehrere Moderationseffekte nachgewiesen werden.

Einerseits ist der Einfluss der Aufnahmefähigkeit von Wissen auf die explorative Innovation vom Grad der Wettbewerbsintensität und der Umweltdynamik abhängig. Je höher die Dynamik und der Wettbewerb im Unternehmensumfeld, desto stärker ist der Effekt der Absorptionsfähigkeit auf diese Innovationsart. Die Investition in die Aufnahmefähigkeit von Wissen zahlt sich folglich für Unternehmen aus, die in Clustern mit höher Wettbewerbsintensität und instabilem Umfeld operieren.

Andererseits fungieren die beiden Variablen des Unternehmensumfelds auch als Moderatoren für die Beziehung zwischen der Wissensaufnahmefähigkeit und der exploitativen Innovation. Je weniger dynamisch und wettbewerbsintensiv das Umfeld, desto stärker ist der Effekt der Absorptionsfähigkeit auf diese Innovationsart. Demzufolge zahlt sich die Investition in die Aufnahmefähigkeit von Wissen in Clustern mit stabilem Umfeld besonders für exploitative Innovation aus.

Mehr über C-PLUS: www.projectc-plus.eu

Journal-Beitrag: www.emeraldinsight.com

 

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