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3rd Economic and Business Review Conference

Rund 70 TeilnehmerInnen, 30 wissenschaftliche Artikel, 2 Keynotes … mit diesen Zahlen lässt sich grob die diesjährige Ausgabe der Konferenz, die am 28. November an der Wirtschaftsfakultät der Universität Ljubljana stattfand, zusammenfassen. Die 3rd Economic and Business Review Conference widmete sich im Kern den Themenfeldern Marketing, Unternehmensführung, Wirtschaft sowie Prozessmanagement. Letzteres war auch der Grund, weshalb die Studienrichtung IWI, vertreten durch Doris Weitlaner, ins benachbarte Ausland reiste.

Prof. Diamantopoulos von der Universität Wien zeigte in seiner Keynote anhand zahlreicher Marketingbeispiele, wie oft uns länderspezifische Stereotypen im Leben begegnen und welchen Einfluss diese auf uns und unser Handeln ausüben. Prof. Röglinger von der Universität Bayreuth bzw. der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT gab seinerseits interessante Einblicke in das „Value-based Process Project Portfolio Management“. Über den Tag verteilt fanden drei Parallelsessions statt, bei denen WissenschaftlerInnen ihre Beiträge aus den einzelnen erwähnten Themenfeldern vorstellten. Zu einem großen Teil handelte es sich bei den Vortragenden um NachwuchswissenschaftlerInnen bzw. PhD-StudentInnen.

Doris Weitlaner referierte über die Studie „Process Culture and Its Impact on Organizational Performance“. Gleichartige Produkte und Dienstleistungen werden weltweit auf vergleichbarem Niveau angeboten. Unternehmen begegnen dieser Situation häufig mit einem stärkeren Fokus auf ihre Prozesse, nicht zuletzt deshalb, da diese mittlerweile als schwer zu imitierende Ressourcen angesehen werden. Die Unternehmenskultur spielt in diesem Kontext jedoch eine bedeutende Rolle. Dennoch wird ihrem Einfluss (und noch weniger dem ihrer einzelnen Komponenten) in der quantitativen, empirischen Forschung nur wenig Beachtung geschenkt. Die Studie sollte auf Basis einer Analyse von 840 österreichischen Unternehmen die Frage klären, inwieweit eine Prozesskultur die Unternehmensleistung (iSv Finanzergebnissen, KundInnenzufriedenheit und Innovation) beeinflusst und welches konkret die Treiber für die aufgedeckten Effekte sind.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Universität Ljubljana gemessen an den verfügbaren Publikationen im ISI Web of Knowledge (Stichwort „business process“) unter den Top 4 gelistet ist, was für eine hohe Kompetenz im Themenfeld spricht. Gerade deshalb bot die Teilnahme eine gute Gelegenheit, sich mit federführenden WissenschaftlerInnen vor Ort auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

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