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Zielgruppenorientiertes Marketing - Weihnachtsgeschichte

Zielgruppenorientiertes Marketing

Den richtigen Nerv treffen

Die Marketingwelt ist laut. Wir werden überhäuft mit Werbung und verschiedenen Botschaften, was dazu führt, dass wir kaum noch Informationen an uns heran lassen. Um in diesem Getöse mit der eigenen Nachricht durchzudringen und den*die Kunden*Kundin zu erreichen, ist eine gezielte Ansprache notwendig. Das schließt gleichermaßen die Personalisierung als auch eine zielgruppenorientierte Kommunikation mit ein.

Wir haben uns vor Weihnachten nun ganz gezielt das Thema „Die biblische Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu“ herausgesucht und diese zielgruppenspezifisch in kurzen Bildsequenzen aufbereitet. In den nächsten Tagen findet ihr hier die Ergebnisse. Viel Spaß beim Reinhören!

 

Die Biblische Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu

Manchmal muss man selbst einen Klassiker modernisieren, finden die himmlischen Heerscharen und heuern – auf Bitte von ganz oben – die Studienrichtung Marketing & Sales an, um die uralte Geschichte von Maria, Josef und der Geburt Jesu etwas, nun ja, aufzupeppen.

 

Part 4 – Die Weihnachtsgeschichte „Das Original“:

 

 

Part 3 – Die Weihnachtsgeschichte für Individualisten:

„In einer Stadt mit grünem Oberbürgermeister lebten einmal ein alternder Hipster namens Jo und eine österreichische Erasmus-Studentin namens Mary. Beide führten eine offene Beziehung – so kam es, dass Mary schwanger wurde, aber nicht von Jo.

Bevor das Baby zur Welt kam, wollten beide ihren alten Traum verwirklichen: im ausgebauten VW-Bulli 4000 Kilometer nach Israel reisen. Kurz vor Bethlehem setzten die Wehen ein. Jo buchte über das Internet einen “Luxury Guest Room en suite” mit fünf Sternen. Der Realitätsschock war massiv: Der „Guest Room“ war in Wahrheit ein fensterloser Stall voller Stroh und ohne WLAN.

Für das Ausfüllen des Beschwerdeformulars blieb keine Zeit. Mary gebar einen Sohn. „Jesses“, sagte Jo. Doch er konnte nicht anders, als ein Foto von dem Baby auf Instagram zu posten. Das ging prompt viral; es regnete Likes aus aller Welt. Jesus wurde das berühmteste Kind der Welt, Netflix kaufte die Filmrechte und machte aus der Geschichte „Love“, die erfolgreichste Serie aller Zeiten. Und alle lebten 33 Jahre in Frieden, dann endete die erste Staffel mit einem fiesen Cliffhänger – aber wir werden hier nichts spoilern.“

 

Part 2 – Die Weihnachtsgeschichte in Jugendsprache:

„Okay Diggah, da war also ein krasser Kaiserbabo, der mal unlügbar checken wollte, wie cheedo eigentlich seine Squad war. Also sagte er: ‚Harzt mal hier nicht so lost rum, sondern cruised schmoof in eure Hood.’ ‚Bruder, muss los’, sagte auch Josef aus Galiläa, der war ein Ehrenmann, mit Maria, seiner Süßmo, die hatte Kugelgrippe de luxe.

Und als sie in der Hood waren, hatten sie voll Stress von Geburt her. Und als das Kind da war und Maria und Josef also Ellies waren und voll fly vong der Niecigkeit her, da wrapten sie es in ein Emotuch und legten es in eine Crib, denn sie hatten sonst nix, isso. Im gleichen Kiez merkelten paar unterhopfte Hirtenhomies rum. Und ein Engel galoppte heran, der sagte: ‚Was geht? I bims, der Engel!’

Die Hirten waren dick geflasht von Licht her und dachten: ‚Holy shit!’, aber der Engel sagte: ‚Chillt mal! Ihr müsst euch gar nicht reinstressen, euch ist heute ein Playa geboren, quasi Sechserpasch für alle Menschen! Epic!’, und die Hirten freuten sich einen Kullerkeks. ‚Yay! Engel, läuft bei dir, alter Swagggernaut! Nicenstein as fuck! Lass ma’ hier nicht weiter fernschimmeln.’ Und sie feierten das Kind voll chillig ab!“

 

Part 1 – Die Weihnachtsgeschichte in Zeiten von Corona:

„Es begab sich aber zu einer Zeit, dass ein Gebot von Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geimpft würde. Diese Impfung war neu und geschah zu der Zeit, da Corona Stadthalter in Syrien war. Und jeder Mann und jede Frau ging, dass sie sich impfen ließen, ein jede*r in seine Stadt, aber nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln und immer mit gebührend Abstand zu anderen Personen.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, in die Stadt Bethlehem auf, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich impfen ließe mit seinem schwangeren Weib Maria. Zudem gehörte Josef als Diabetiker zur Risikogruppe.

Und als sie dort waren, gebar Maria ihren ersten Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. Denn wegen des Beherbergungsverbotes durften sie nicht im Hotel übernachten.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde und hüteten ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen. Die Klarheit des Herrn leuchtete um sie und sie setzten schnell ihren Mundschutz wieder auf, denn sie fürchteten sich sehr vor einem Bußgeld. Und der Engel sprach zu ihnen: ‚Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren.“