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Lioba auf dem Weg ins Praktikum

Berufspraktikum bei Kuchentratsch – Mit Liebe gebacken von Oma

Omas backen den besten Kuchen – auf dieser Idee basiert das Start-up Kuchentratsch: Senior*innen bessern in der Backstube ihre Rente auf und treffen dort andere Personen. Der soziale Aspekt ist für die Bäcker*innen besonders wichtig. Manche kennen das Start-up vielleicht durch den Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“. Und genau in diesem Unternehmen hat unsere Studentin Lioba ihr Berufspraktikum absolviert. Wir haben Sie zu ihren Erfahrungen im Berufspraktikum befragt.

 

Bitte stell dich kurz vor:

Hallo mein Name ist Lioba, ich bin 24 Jahre alt und studiere im letzten Semester des Bachelorstudiums Marketing & Sales an der FH CAMPUS 02.

 

Wo hast du dein Berufspraktikum absolviert?

Ich habe mein Praktikum bei Kuchentratsch im Bereich SALES Lebensmitteleinzelhandel in München absolviert. Kuchentratsch ist ein soziales Start-up aus München, bei dem Senior*innen einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen, Teil einer Gemeinschaft werden und gleichzeitig ihre Leidenschaft für’s Backen ausleben können. Zum anderen kommen alle Kuchenliebhaber*innen in den Genuss backfrischer Omakuchen!

 

Was hat dich daran gereizt dein Praktikum im Ausland zu absolvieren und welche Aufgaben hattest du dort?

Ich wollte mein Praktikum im Ausland absolvieren, weil es mir die Chance geboten hat, über mich selbst hinauszuwachsen und den eigenen Horizont außerhalb der eigenen „Bubble“ zu erweitern. Anfangs war es eine große Herausforderung, sich in so einer großen fremden Stadt zurechtzufinden, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann es nur jedem / jeder empfehlen. Da ich in einem Start-up gearbeitet habe, war mein Arbeitsalltag sehr vielfältig – kaum ein Tag glich dem anderen. Meine Aufgaben waren unter anderem die Bearbeitung von Anfragen, Erstellung von Angeboten, die Neukund*innenakquise Lebensmittelhandel und Customer Care, d.h. Beratung, Beschwerde- und Retourenmanagement. Wobei mich die Inhalte meines Studium großartige auf diese Tätigkeiten vorbereitet haben.

 

Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?

Die Zeit im Praktikum hat mich auf unterschiedliche Arten geprägt. Ins Ausland zu gehen war für mich ein Schritt aus der Komfortzone, an dem ich persönlich gewachsen bin. Außerdem habe ich gelernt viel Verantwortung zu tragen, zu priorisieren, strukturiert zu arbeiten und Eigeninitiative zu zeigen.

 

Welche organisatorischen Herausforderungen hattest du im Rahmen deines Berufspraktikums?

Die gesamte Organisation des Praktikums war überschaubar – beginnend mit dem Bewerbungsprozess, bei dem ich zwei virtuelle Bewerbungsrunden durchlaufen musste. Als ich die Zusage hatte, habe ich mir der Wohnungssuche begonnen, die gerade in München schwierig ist. Ich rate den Studierenden daher früh genug mit der Suche anzufangen und bereit zu sein, etwas mehr für ein WG-Zimmer zu zahlen. Mir hat beispielsweise das Portal „wggesucht.de“ geholfen.