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Marketing zu Weihnachten

Weihnachtswerbung – Kampagnen & Co.

 

Ringen um Aufmerksamkeit mit Emotionen

Alle Jahre wieder wummert “Last Christmas” im Radio, und das Mailpostfach quillt vor Newslettern mit Weihnachtswerbung nur so über. Marketingexpert*innen wetteifern um die Aufmerksamkeit der Kund*innen und arbeiten dabei mit ausgefeilten Tricks. Besonders in der Weihnachtszeit gilt das Credo: die größte Aufmerksamkeit erregen emotionale Inhalte.
Der Coke Weihnachtstruck zaubert schon seit Generationen ein Lächeln in alle Gesichter, und der EDEKA Opa rührt auch im neuen Corona-Weihnachtsspot zu Tränen. Wieso sind emotionale Inhalte besonders jetzt so hoch im Kurs?

 

Ein Stück Kindheit

Weihnachten ist die Zeit der Familie. Menschen allerorts verbinden damit (Nächsten-)Liebe, Kindheitserinnerungen und Geborgenheit, lauter positiv besetze Emotionen und Gefühle. Je stärker es eine Marke und ein Unternehmen schaffen, diese positiven Emotionen in ihren Kunden zu wecken, desto erfolgreicher fällt auch das Weihnachtsgeschäft aus. Zu Weihnachten ist Über-die-Stränge-schlagen sozial akzeptiert: ein paar Kekse mehr, ein Geschenk zusätzlich für die Lieben oder sich selbst – wir tun anderen und uns selbst gerne etwas Gutes. Die rationale Rechtfertigung für den Kauf lassen wir zu Weihnachten meist ausfallen – es soll ja eine schöne, geruhsame Zeit mit den Lieben werden. Da darf es mal ein bisschen mehr kosten und muss nicht vernünftig sein. Die ideale Zeit für Werbetreibende, um mit emotionalen Inhalten auf Kundenfang zu gehen. Weihnachtsspots erfreuen sich deshalb immer größerer Beliebtheit, nicht nur bei Handelsunternehmen.

 

Weihnachten, die Zeit des Storytellings

Marketing nutzt zu Weihnachten häufig Geschichten, die sich um Kindheit und Familie drehen – um Emotionen zu wecken. Im neuen Apple Weihnachtsfilm („Saving Simon“) wird die Geschichte eines Mädchens erzählt, das den Schneemann nicht sterben lassen möchte. Als Regisseure für seine Weihnachtsfilme verpflichtet Apple schon seit Jahren Hollywood-Größen, um die Geschichte gekonnt umzusetzen.
Es darf ein bisschen mehr kosten, weil es auch viel Umsatz bringt.

Und während wir so in Erinnerungen schwelgen, uns das Herz durch diese Stories erwärmen lassen, klicken wir uns ganz verzückt durch all die tollen Geschenkideen oder flanieren durch glänzende Shoppingmeilen – ein Packerl geht noch.
Für Marketer gilt: durch präzises Targeting und kreative Ideen, die berühren gelingt es auch in den letzten Tagen vor Weihnachten noch, so manchen Last-minute-Online-Shopper anzusprechen.