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Automatisierungstechnik: Cpt. Markus Skof

Seit 2004 stehen den einzelnen Jahrgängen der FH CAMPUS 02 sogenannte Captains zur Seite. Als MentorInnen und AnsprechpartnerInnen der Studierenden haben Captains einen hohen Stellenwert an der FH CAMPUS 02. Sie kommen direkt aus der steirischen Wirtschaft, geben spannende Einblicke in ihre Arbeit und teilen auch nützliche Erfahrungen mit ihren Schützlingen. Im Verlauf des Studiums halten Captains unter anderem Vorlesungen, richten ein sogenanntes Captain’s Dinner für die Studierenden aus, stehen ihnen im Rahmen von Sprechstunden zur Verfügung und sind FestrednerInnen bei der Sponsion ihrer jeweiligen Jahrgänge.

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Markus Skof ist Vice President Warehouse Management Solutions und Geschäftsführer der Jungheinrich Systemlösungen GmbH. Das Grazer Tochterunternehmen der international tätigen Jungheinrich AG befasst sich unter anderem mit der Entwicklung von Software in den Bereichen Warehouse Management und Materialfluss sowie in der Steuerungstechnik. An der FH CAMPUS 02 ist Markus Skof Captain des Bachelorstudiengangs Automatisierungstechnik 2017.

 

Was ist das Besondere an diesem Modell?

Es ist schön, dass es diese Vernetzung zwischen der Wirtschaft und dem Studiengang gibt. Aufgrund der berufsbegleitenden Ausrichtung im Studiengang Automatisierungstechnik ist diese zwar ohnehin bereits gegeben, aber als Captain kann man den Studierenden zusätzliche Insights außerhalb der eigenen Betriebswahrnehmung geben, die sie dann bestenfalls auch wieder gewinnbringend in die eigenen Betriebe mitnehmen können. Das gilt übrigens für beide Richtungen – auch ich profitiere vom fachlichen und persönlichen Austausch mit den Studierenden und schätze diesen.

 

Was war für Sie ausschlaggebend, dass Sie diese Aufgabe übernehmen wollten?

Ich habe mir das sehr gut und auch eine Zeit lang überlegt. Zunächst habe ich mich mit Herrn Traussnigg (Leiter der Studienrichtung Automatisierungstechnik, Anm.) abgestimmt und mir erklären lassen, was ein Captain für Aufgaben hat und welche Möglichkeiten es bei der Gestaltung gibt. Basierend auf diesem grundsätzlichen Konzept habe ich mir dann überlegt, wie ich wirklich über den ganzen Studienverlauf hinweg einen Mehrwert generieren kann. Letztendlich kam ich zu dem Schluss, dass ich die Studierenden durch mein eigenes Konzept der Begleitung in ihrer Ausbildung unterstützen und fördern kann, um ebendiesen Mehrwert für sie zu erzielen. Das Wissen, einen positiven Beitrag zur Ausbildung der Studierenden leisten zu können, brachte mich dann dazu, die Aufgabe anzunehmen.

 

Wie möchten Sie Ihre Zeit als Captain gestalten?

Ich glaube, es ist gerade im berufsbegleitenden Studiengang extrem wichtig, die zur Verfügung stehende Zeit für Events und Projekte so zu verwenden, dass ohne Zusatzzeitaufwand ein möglichst großer Mehrwert für die Studierenden entsteht. Ich bin fest davon überzeugt, dass gute Dinge aus drei Zutaten entstehen: Zeit, Raum und Methode – und in berufsbegleitenden Studien ist ja vor allem die Zeit ein kostbares Gut. Wir haben beispielsweise die vorgesehene Zeit der Firmenvorstellung dazu genutzt, uns im Spacelend einzuquartieren und gemeinsam mit dem IdeenTriebwerk Graz ein Startup-Event mit den Studierenden zu organisieren. Hier war es mitunter das Ziel, Ideen zu generieren, die sich später in den Projektteams im Zuge des Curriculums auch wirklich umsetzen lassen. Zudem hoffe ich, dass es für die Studierenden auch eine Bereicherung ist, dass ich ihnen Tipps aus meiner langen Berufserfahrung mit auf den Weg gebe.

 

Was können Sie persönlich aus dieser Funktion mitnehmen?

Für mich ist es begeisternd, zu sehen, mit welchem Elan die Studierenden in den Workshops dabei waren. Dieser Elan, die Innovativität, die Kreativität und der persönliche Austausch mit den Studierenden bereichern mich natürlich auch. Zudem erweitern sie meinen eigenen Blickwinkel. Ich bin gespannt, was uns auf unserer gemeinsamen Reise noch so alles begegnen wird.

 

Was macht für Sie einen guten Captain aus?

In der Management-Lehre bei Jungheinrich habe ich gelernt, dass ein Captain stets mehrere Rollen inne hat. Es gibt den Captain-Captain, der klare Anweisungen geben muss, wenn das Schiff im Sturm steht, um es wieder auf Kurs zu bringen. Zusätzlich dazu gibt es aber auch den Captain-Coach, der durch Förderung persönliche Entwicklungen und Entscheidungen zulässt, und so dazu beiträgt, dass MitarbeiterInnen selbst erfolgreich sein können. Jeder gute Captain wendet in jeder Situation die passenden Methoden an, um den bestmöglichen Erfolg zu erreichen. In diesem Fall war ich mir mit den Studierenden sehr schnell einig, dass als Captain eines Studiengangs wohl die Captain-Coach Rolle die vielversprechendste sein wird.

 

Die FH CAMPUS 02 bedankt sich bei Herrn Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Markus Skof für seinen wertvollen Input und wünscht ihm und seinem Jahrgang noch viele positive gemeinsame Erlebnisse!

 

 

 

 

 

 

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