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Unsere Fachbereiche

Die Studienrichtung Informationstechnologien und Wirtschaftsinformatik gliedert sich in Fachbereiche mit entsprechender Schwerpunktsetzung in der Lehre und Forschung. Die Verbindung aus technischen und wirtschaftlichen Inhalten zeigt sich in der Grundlagenausbildung des Bachelorstudiums Wirtschaftsinformatik und setzt sich integrierend im Masterstudium IT & Wirtschaftsinformatik fort.

Betriebswirtschaftslehre

Mit einem ganzheitlichen Marketing Management werden Produkte und Dienstleistungen den Kundenanforderungen angepasst bzw. nach den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet, die richtige Preisstrategie festgelegt, der effizienteste Absatzweg, -kanal (off- und online) ausgewählt, sowie die eigenen Leistungen gegenüber dem Kunden effektiv und effizient kommuniziert. Der Schlüssel für den Erfolg eines jeden Unternehmens auf dem Markt ist heute die Leistungsfähigkeit des Marketing Managements.

Die Zielsetzung des Fachbereiches ist es daher, die Studierenden neben dem technischen und naturwissenschaftlichen Hintergrund mit den Gestaltungsmöglichkeiten des Marketing Managements vertraut zu machen. Dies insbesondere deshalb, da es sich bei IT-Produkten und IT-Dienstleistungen um erklärungsbedürftige Güter bzw. Leistungsbündel (Produkt und Dienstleistung) handelt, und hier zur Kundengewinnung und Kundenpflege neben dem technischen Fachwissen entsprechendes branchenspezifisches Marketing und Vertriebs Know-how erforderlich ist.

Die Studierenden lernen die wesentlichen Methoden und Werkzeuge des Marketing Managements kennen und richtig anzuwenden sowie das planmäßige Vorgehen im Marketingprozess. Im Vordergrund steht dabei immer die praktische Umsetzbarkeit des Gelernten.

Der Bogen spannt sich ausgehend vom strategischen Marketing über die Marktforschung und die wichtigsten Methoden zur Analyse der wesentlichen Marketingfaktoren wie Markt, Kunden, Wettbewerb etc. Die Erarbeitung wettbewerbsfähiger Marketingstrategien bildet die Grundlage für die Ausgestaltung des operativen Marketings und des Marketingplans. Neben dem Service Management wird dem Online Marketing, E-Marketing ein besonderer Stellenwert beigemessen – Marketing wird durch das Internet immer stärker usergetrieben (Marketing 2.0 – Wikis, Blogs etc..) und damit zur IT-Science!

Informationstechnologie

Das Internet ist zu einem fixen Bestandteil des Privat- und Wirtschaftslebens geworden und hat wesentlich zur Entwicklung einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft beigetragen. Das Internet ist ein Innovationsmotor, auf dessen Basis kontinuierlich neue Geschäftsgebiete entstehen und bestehende Geschäftsmodelle grundlegenden Veränderungen unterzogen werden.

Der Fachbereich Internet- und Informationstechnologien stattet Studierende mit dem nötigen Fachwissen aus, um den steten Technologiewandel beurteilen, nutzen und antizipieren zu können. Hiebei wird das Wissen um grundlegende Netzwerktechnologien und –protokolle ebenso vermittelt, wie das Wissen um Web 2.0 Anwendungen oder Netzwerksicherheit.

Aufbauend auf Grundlagen der Informatik bilden Netzwerke einen ersten Schwerpunkt: TCP/IP und verwandte Protokolle, Ethernet, Router und Access-Control-Listen (ACL) werden hier eingehend vorgestellt. Parallel dazu werden Studierende früh mit Grundlagen des Web (HTML, XHTML, CSS, Javascript) vertraut gemacht. Mit einer Einführung in Datenbanken und Datenmodellierung wird schließlich der Bogen zu vernetzten Informationssystemen gespannt. Im Anschluss werden anhand aktueller Themen, wie zum Beispiel semantisches Web oder Web-Kollaboration (Wiki, Tags, etc.), Herausforderungen des wachsenden Informationsangebots aufgegriffen und Lösungen aufgezeigt. Auf Wissen um Computer- und Netzwerksicherheit wird auf allen Ebenen großer Wert gelegt.

Studierende sollen so befähigt werden, fundierte Entscheidungen für IT-Strategien in ihrem Umfeld treffen zu können und diese auch operativ umzusetzen.

Software Engineering

Der Fachbereich Software Engineering ist Ansprechparter für Firmen aus der Region bei Fragen zu Softwareentwicklungsprozessen, Analyse und Design von Software, sowie Programmiersprachen. Er unterstützt Firmen bei der Auswahl von neuen Techniken und Prozessen und liefert Entscheidungshilfen in Form von „Proof of Concepts“.

Durch die aktive Teilnahme an Forschungsprogrammen und Open Source  Projekten wird aktuelles technisches Know-how erarbeitet und über  Firmenkooperationen in die Wirtschaft transferiert.

Wirtschaftsinformatik

Typischerweise wird Wirtschaftsinformatik als Schnittstellenfunktion zwischen Informatik und Betriebswirtschaftslehre angesehen. Nur was heißt das eigentlich und warum braucht es eine solche Schnittstellenfunktion? Um die beiden Fragen zu beantworten, muss man verstehen, dass wir in einer digitalen Welt leben, in welcher der Einsatz von IT in allen Bereichen jeden Tag wichtiger wird. Der Erwerb von Wissen im Bereich der Informatik allein reicht jedoch nicht aus. Die ständige Weiterentwicklung von IT-Systemen, IT-Produkten und IT-Services verlangt detaillierte Überlegungen, wie IT effektiv und effizient eingesetzt werden kann, um schlussendlich Wettbewerbsvorteile zu erreichen. Dabei können diese Wettbewerbsvorteile einerseits durch IT, welche gezielt die Unternehmensprozesse und somit auch die Unternehmensstrategie unterstützen, erreicht werden. Anderseits können jedoch auch gänzlich neue Geschäftsmodelle durch IT entstehen und somit ebenfalls Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Die Aufgabe der Wirtschaftsinformatik ist es nun als Schnittstellenfunktion zwischen Informatik und Betriebswirtschaftslehre diese notwendige Verknüpfung der beiden Welten zu beherrschen, um die beschriebenen Möglichkeiten für Wettbewerbsvorteile zu erkennen und zu erreichen.

Die Kernkompetenzen, die im Fachbereich Wirtschaftsinformatik daher vermittelt werden, spiegeln diese Verbindung von Informatik und Betriebswirtschafslehre in Form des Business Systems Engineering Ansatzes wider. Dieser Ansatz beschreibt, dass bei der Einführung von IT stets mehr als nur die IT betroffen ist. Es müssen stets im Zusammenspiel die Themen des IT-Managements, des Prozessmanagements und des Strategischen Managements betrachtet werden, weil Veränderungen in einem der Bereiche stets auch Veränderungen in den anderen Bereichen nach sich ziehen.

Im Fachbereich sind daher sowohl Lehrveranstaltungen enthalten, die sich nur mit einem der drei Bereiche beschäftigen (bspw. Digitale Geschäftsmodelle 1 und 2, Prozessmanagement 1 und 2, Informationssysteme 1 und 2), aber auch Lehrveranstaltungen, die bewusst die Verknüpfung dieser Bereiche behandeln (bspw. Grundlagen Wirtschaftsinformatik, Fallstudien der Wirtschaftsinformatik).

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