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FH-Lektoren der Automatisierungstechnik gestalten neue Hülle der Schloßbergbahn mit.

Die Schloßbergbahn als eines der zentralen touristischen Ziele von Graz wird vom Künstlerduo studio ASYNCHROME in eine utopische Zone verwandelt. Die Projektpartnerschaft vieler Grazer Institutionen, wie der Holding Graz Freizeit, smartfilmplus, Institut für Architektur und Medien der TU Graz, der FH CAMPUS 02 und vielen weiteren* macht’s möglich.

Seit 1894 ist die Grazer Schloßbergbahn im Einsatz, um Fahrgäste im 15-Minuten-Takt auf den Schloßberg zu befördern. Dabei wird eine 60% prozentige Steigung überwunden. Während der Fahrt genießen die Mitfahrenden durch Panoramafenster die Aussicht über die Stadt. Auf die räumlichen Gegebenheiten der Bahn werden nun narrative Zeichnungen mit einer Spezialfolie übertragen.

Das Projekt Space Object Inbetween

Entwickelt wurden diese Kunstwerke, ausgehend von Gesprächen und Recherchen zum Thema Utopie, vom studio ASYNCHROME in Zusammenarbeit mit zwei Mitarbeitern unserer FH. Gemeinsam mit dem Lektor und FH-Fachbereichskoordinator der Automatisierungstechnik Gernot Hofer und Manfred Pauritsch, ebenfalls hauptberuflicher Lektor der AT und Koordinator des Fachbereichs Elektrotechnik, wurde das Projekt Space Object Inbetween ins Leben gerufen. „Es ist in einem Projekt immer schön zu sehen, wenn Kunst und Technik zu einem größeren und spannendem Ganzen verschmelzen. Das Projekt war von Anfang an von einem jungen und dynamischen Spirit der Neugestaltung und des „weiter“ Denkens gemeinsam mit dem Studio asychrome geprägt und gipfelt nun in einer schönen Symbiose aus Kunst und Technik.“ so Gernot Hofer.

Die für das utopische Kunstwerk verwendete Folie ist technisch innovativ und via Programmierung dramaturgisch gesteuert. Das bedeutet, je nach Untergrund, Lichteinfall und Transparenz/Intransparenz der Folie sind die Zeichnungen als Schatten, als zusätzliche Layer im Stadtraum oder als überdeckende Bilder wahrnehmbar. Die Steuerung erlaubt es, den gesamten Innenraum der Bahn in eine ge-/bezeichnete Variante eines utopischen Gefüges umzuwandeln. „Die Mitfahrenden erleben gegenwärtige Möglichkeitsräume für die Dauer einer Fahrt, aber nie in der Gesamtheit – so wie dies auch unserer Zeit immanent ist“ heißt es dazu auf der Website.

Eröffnung und Betrieb

Seit 17. August kann das utopische Kunstwerk an den Innen und Außenwänden der Grazer Schloßbergbahnen bewundert werden. Aktuell herrscht bereits reger Betrieb in neuem Design bis Ende März. In diesem Zeitraum haben Touristen und Interessierte die Möglichkeit, den Schloßberg, beziehungsweise den Standseilbahn auf eine ganz andere Art und Weise zu erkunden, wie bisher.

Wer sich schon vorab ein Bild des neuen, innovativen Designs machen möchte, kann das im folgenden Video tun.

 

*außerdem am Projekt beteiligt waren:

Reproteam, CARVATECH, FREY Austria, STABILO, Seilbahnbüro Schupfer, PSt GmbH, Aplan Engineering