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10 Tipps für die Prüfungsphase

Schlaflose Nächte, schwitzige Hände und jeden Tag ein Liter Kaffee. Viele kennen diese Probleme aus der Prüfungsphase. Aber Lernen muss nicht immer stressig sein. Hier geben wir euch 10 Tipps, mit denen ihr ganz entspannt durch die Prüfungsphase kommt.

 

1. Die richtige Planung

Sobald man seine Prüfungstermine bekommt, sollte man einen Lernplan erstellen. Dabei sollte man beachten, wie viel Lernaufwand für die jeweilige Prüfung nötig sein wird und je nach dem einen Zeitpunkt festlegen, an dem man zu lernen beginnt. Ebenfalls sollte man eine maximale Lernzeit pro Tag festlegen, um noch genügend Zeit für andere Aktivitäten zu haben. Je früher man anfängt zu lernen, desto mehr Zeit hat man auch und desto weniger Zeit muss man pro Tag damit verbringen.

Profitipp: Wer noch „Pufferzeiten“ für besonders knifflige Kapitel einplant, kommt auch im „Worst Case“ nicht ins Trudeln – und hat im „Best Case“ gleich Zeit, sich selbst zu belohnen!

2. Lernunterlagen überprüfen

Am besten ist es natürlich, bereits während des Semesters immer Ordnung in seinen Lernunterlagen zu halten und alle Notizen und Skripten übersichtlich abzuspeichern oder in Mappen einzusortieren. Allerdings haben viele Studierende im Laufe des Semesters ein riesiges Chaos an Unterlagen und Büchern, in dem man leicht einmal etwas übersehen kann, dass bei der Prüfung dann wichtig ist. Daher sollte man, bevor man zu lernen beginnt, noch einmal alle Blöcke, Ordner und Sonstiges durchforsten, um eventuell auf verloren gegangene Notizen zu stoßen.

Profitipp: Es ist es oft hilfreich, die Mitschrift mit anderen Studierenden abzugleichen. Viele Ohren haben vielleicht noch mehr in den LV’s gehört!

3. Lerntyp definieren

Manche Menschen lernen am besten, wenn sie etwas immer wieder durchlesen, andere merken sich den Stoff leichter, wenn sie ihn hören oder in Form von Bildern oder Grafiken visualisieren. Ebenfalls gibt es Unterschiede bei den Lernzeiten: Für manche ist es einfacher, gleich morgens konzentriert zu arbeiten, für andere abends oder sogar nachts. Um besonders effizient zu lernen, sollte man sich daher im Klaren sein, zu welchem Lerntyp man zählt und zu welchen Uhrzeiten und mit welchen Methoden man am zielführendsten arbeiten kann.

Profitipp: Wer dies außerhalb der Prüfungszeit herausfindet, ist klar im Vorteil. Aber kleine Merkaufgaben in der Früh beim Zähneputzen oder am Abend in der Badewanne können dabei helfen, den eigenen Lerntyp festzustellen.

4. Lernkarten oder Zusammenfassungen erstellen

Obwohl Lernkarten und Zusammenfassungen sehr aufwendig sein können, erleichtern sie das Lernen enorm. Einerseits wiederholt man durch das Zusammenfassen bzw. Aufschreiben auf Lernkarten den gesamten Stoff, andererseits muss man danach nur mehr die Karteikarten oder die Zusammenfassung lernen und sich nicht mehr durch Tausende PowerPoint-Folien und unübersichtliche Notizen arbeiten.

Profitipp: Zusammenfassungen lassen sich auch gut in Lerngruppen aufteilen. Aber Achtung: Es ist ein Geben und Nehmen! Es funktioniert nur so gut, wie die eigene eingebrachte Leistung ist.

5. Feste Lernzeiten einplanen

Der Lernplan (Punkt 1) bietet die Basis für feste Lernzeiten, die man jeden Tag individuell festlegen kann. In diesen Zeiten sollte man sich nur auf seine Lernunterlagen konzentrieren und das Handy oder andere Ablenkungen beiseitelegen. Am besten setzt man sich dafür an einen ruhigen Ort, an dem man ungestört arbeiten kann. Es kann auch helfen, wenn man in kürzeren Intervallen von 20 oder 30 Minuten lernt und dazwischen kurze Pausen von fünf oder zehn Minuten einlegt, um kurz etwas anderes zu tun oder einfach aufzustehen.

Profitipp: Nicht nur das Handy, sondern auch der Laptop sorgt oft für Ablenkung. Schaltet alle Push-Nachrichten, E-Mail-Programme und Ähnliches auch hier ab.

6. Belohnungen

Damit das Lernen auch weiterhin zumindest ein bisschen Spaß macht, sollte man sich regelmäßig selbst belohnen. Wenn das tägliche Lernziel erreicht wurde, sollte man sich daher zur Feier des kleinen Erfolgserlebnisses etwas gönnen, zum Beispiel ein Stück seines Lieblingskuchens oder einen netten Kinoabend mit Freund*innen.

Profitipp: Sich vor dem erreichten Ziel eine Belohnung auszudenken fördert auch in den dunkelsten Lernstunden die Motivation!

7. Auszeiten nehmen

Wenn man ausgeglichen ist, merkt man sich auch die Lerninhalte besser. Daher sollte man neben all dem Lernstress immer noch genug Zeit einplanen, um sich mit Freund*innen zu treffen oder Hobbies nachzugehen. Im Idealfall an der frischen Luft, denn schon 15 bis 30 Minuten Bewegung an der frischen Luft können dabei helfen, das Gelernte besser abzuspeichern und zu verarbeiten.

Profitipp: Auch Schlaf ist für die Konzentration extrem wichtig! Wer nicht genug schläft, lernt relativ ineffizient.

8. Lerninhalte jemand anderem erklären

Es kann helfen, wenn man das Gelernte jemandem in eigenen Worten erklärt oder mit jemandem darüber spricht. Entweder kann man dafür mit anderen Studierenden gemeinsam üben oder die Inhalte auch einfach selbst laut aufsagen oder sogar als Sprachnachrichten versenden, um sie im Nachhinein nochmal anhören zu können. Wenn man den Stoff jemand anderem erklärt, können auch die Rückfragen der Person dabei helfen, etwaige eigene Wissenslücken aufzudecken.

Profitipp: Wer Podcasts mag, wird vielleicht auch eigene aufgenommene Texte zum Lernen mögen. Gerade komplexe Inhalte lassen sich so gut verinnerlichen.

9. Nicht verrückt machen

Kurz vor der Prüfung gilt: Lernunterlagen beiseitelegen und abschalten! Es bringt nichts, sich noch kurz vor der Prüfung mit all den Unterlagen verrückt zu machen. Viel besser ist es, sich noch einmal so gut es geht zu entspannen, etwas Leckeres zu essen und alles für die Prüfung vorzubereiten.

Profitipp: Aufpassen bei Treffen mit anderen nervösen Kommiliton*innen! Hier kann ein Funke überspringen, der nicht hilfreich ist für die Prüfung. Wer dafür anfällig ist, sollte das klar kommunizieren, sodass es nicht als unhöflich aufgefasst wird.

10. Durchatmen und die Prüfung abschließen

Vor der Prüfung noch einmal tief durchatmen, dann wird auch alles gut gehen!

Profitipp: Manchmal kann es auch helfen, wenn man sich das „Worst Case Szenario“ vor Augen hält, damit dieses seinen Schrecken verliert. Wichtig dabei ist aber, sich nicht hineinzusteigern, sondern sich selbst aufzuzeigen, dass es gar nicht so schlimm wäre. Es gibt ja noch den 2. und 3. Antritt 🙂

 

Die FH CAMPUS 02 wünscht allen Studierenden viel Glück bei den anstehenden Prüfungen und wir drücken ganz fest die Daumen!