Fallstudie

Fallstudien sind Entscheidungsübungen, die auf Ereignissen bzw. Ereignisfolgen in konkreten und exemplarischen Situationen aus dem Berufsfeld basieren. (Riedl 2012,  S. 1) Auf Grundlage des Fallmaterials sollen die Studierenden eigenständig eine Lösung für die gegebene Problemstellung erarbeiten. Dabei sollen sie Fakten analysieren, Probleme erkennen, sowie Informationen beschaffen und auswerten. Themenbezogene und analytische Gruppendiskussionen legen den Grundstein für das Treffen von Entscheidungen. (Reinhardt 2007, o.S.)

Abgrenzung zu verwandten Methoden

Praxis-/Fallbeispiel, Übungsbeispiel

Praxis-/Fallbeispiele sind nicht so umfassend wie Fallstudien und nicht notwendigerweise Entscheidungsübungen. Übungsbeispiele sind ebenfalls nicht notwendigerweise Entscheidungsübungen und weisen eine geringere Praxisorientierung und einen geringeren Schwierigkeitsgrad auf als Fallstudien und Praxis-/Fallbeispiele.

  • Reinhardt, Sibylle (2007): Die Fallstudie als Konkretion des Fallprinzips und als handlungsorientierte Methode (am Beispiel des Falles „Christian“). Verfügbar unter: http://wcms.itz.uni-halle.de/download.php?down=1126&elem=1016252 (13.09.2019)
  • Riedl, Alfred (2012): Interaktive Lehr-Lern-Methoden: Fallstudie, Rollenspiel, Planspiel, Zukunftswerkstatt und Szenario. In Larissa Korneeva (Hrsg): Aktuelle Fragen des Fremdsprachenunterrichts, der interkulturellen Kommunikation und der Fachrichtung Übersetzung an der Hochschule. Sammlung von Beiträgen zur internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz. UrFU (Uraler Föderale Universität): Jekaterinburg.