Lernspiel

Spiele sollen den Unterricht lebendiger machen und eignen sich gut für Studierende, um ihren Wissensstand zu testen. Zudem ermöglichen sie es den Studierenden, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aktiv anzuwenden und zu vertiefen. (Kläy und Schmidlin 2017, S. 9) Die Variationen reichen von der Adaption traditioneller Spiele (z.B. Brett- oder Kartenspiele) bis zu digitalen (online-)Spielen. Die Motivation der Studierenden kann durch den Spaßfaktor des Spiels selbst aber auch durch die in Aussicht gestellte Belohnung für einen Sieg oder ein erreichtes Ziel gesteigert werden. (Kläy und Schmidlin 2017, S. 5)

Abgrenzung zu verwandten Methoden

Planspiel, Quiz, Rollenspiel

Während Planspiele versuchen, die Realität bzw. Ausschnitte davon modellhaft zu simulieren, trifft dies bei Lernspielen nicht notwendigerweise zu. Auch Umfang und Zeitdauer von Lernspielen sind in der Regel geringer als bei Planspielen. Im Gegensatz zu anderen Lernspielen ist ein Quiz immer durch eine Frage- und Antwortstruktur gekennzeichnet. Spiele, wo die Studierenden in berufsfeldbezogene Rollen schlüpfen und diese gleichsam schauspielerisch darstellen, werden in Abgrenzung zu übrigen Spielen als Rollenspiele bezeichnet. (e-teaching.org, o.J., o.S.)

  • e-teaching.org (o.J.): Lernspiele. Verfügbar unter: https://www.e-teaching.org/didaktik/konzeption/methoden/lernspiele (13.09.2019)
  • Kläy, Sascha & Stefan Schmidlin (2017): Lernspiele in der Erwachsenenbildung. Verfügbar unter: https://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Arbeitgeber/Ratgeber/?group=Erwachsenenbildung (12.12.2019)