An der FH CAMPUS 02 ist der Austausch mit der Wirtschaft fixer Bestandteil des Studiums. Ein zentrales Element dafür ist das Captains-Modell, das seit 2004 besteht: Erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Steiermark begleiten Jahrgänge als Mentorinnen und Mentoren – über das gesamte Studium hinweg.
Wer sind die Captains?
Captains sind erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus unterschiedlichen Branchen. Sie teilen ihre Erfahrung den Studierenden und werden so zu verlässlichen Ansprechpartnern während des Studiums.
Warum das Modell so wertvoll ist
Für Studierende sind Captains Mentoren, Türöffner und oft der erste starke Kontakt in die steirische Wirtschaft. Sie können Projektpartner sein, reale Aufgabenstellungen einbringen – und manchmal auch zu zukünftigen Arbeitgebern werden. Gleichzeitig profitieren Captains vom Austausch mit Studierenden, die Themen neu denken und unvoreingenommen analysieren.
Captain im Fokus: Daniela Müller-Mezin
Stellvertretend für viele Captains holen wir eine Unternehmerpersönlichkeit vor den Vorhang, die die Wirkung des Modells aus Unternehmenssicht besonders gut beschreibt: Daniela Müller-Mezin.
Sie leitet gleich drei Unternehmen parallel:
- Friedrich Jerich Transport GmbH (Geschäftsführerin)
In der Zusammenarbeit mit dem Department Innovation Management hat sie besonders den Praxisnutzen erlebt: Studierende haben im Rahmen von Projektarbeiten konkrete Aufgabenstellungen aus ihrem Unternehmenskontext bearbeitet. Dieser „Blick von außen“ war für Daniela Müller-Mezin sehr wertvoll, weil er neue Perspektiven eröffnet, Denkmuster herausfordert und oft Ideen liefert, die im operativen Alltag sonst zu kurz kommen.
Genau das zeigt, was das Captains-Modell ausmacht: Es ist keine Einbahnstraße, sondern ein Austausch auf Augenhöhe – mit Nutzen für beide Seiten.
Ein bewährtes Konzept – heute relevanter denn je
Seit 2004 hat sich das Captains-Modell als stabile Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft etabliert. Es bringt Mentor*innen, Praxisimpulse, Netzwerke und echte Aufgabenstellungen zusammen – und stärkt damit Teamgeist, Unternehmergeist und Karriereorientierung.
Ein Modell, das über Jahre gewachsen ist – und dessen Wirkung sich jedes Semester erneut zeigt.