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Systems Engineering Leadership

Lehrinhalte und -ziele

Übersicht

Semester Lehrveranstaltung ECTS
1 Modul 1 Grundlagen Systems Engineering 3
1 Projektmanagement auf Basis von Systems Engineering 3
1 Begleitende Projekte 10
1 Modul 2 Design Thinking 3
1 Soft Skills 3
2 Modul 3 General Management und 2,5
2 Leadership 2,5
2 Begleitende Projekte 10
2 Modul 4 Model Based Systems Engineering 3
2 Requirements Engineering 3
3 Modul 5 Grundlagen System Life Cycle Management 3
3 Angewandtes Systems Life Cylce Management 3
3 Modul 6 Agilität, Lean & Kanban 5
3 Seminar zur Masterarbeit 1
3 Masterarbeit 12
4 Modul 7 Akzeptanz großer Systeme (Wahlpflichtfach I1) 2,5
4 IT-Security und Systems Engineering (Wahlpflichtfach I2) 2,5
4 Systems Engineering in der Mechatronik-Entwicklung (Wahlpflichtfach A1) 2,5
4 Mechatronik und Model Based Engineering (Wahlpflichtfach A2) 2,5
4 Modul 8 Geschäftsprozessmodellierung 5
4 Seminar zur Masterarbeit 1
4 Masterarbeit 12
Summe 90,0

Die Details zu den Lehrveranstaltungen finden Sie in der nachfolgenden Auflistung.

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Grundlagen des Systems Engineering
Ort: Graz
ECTS: 3

Lehrziele

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • Grundlegende Definitionen von Begriffen der Systemtheorie erklären können (System, Rückkopplung, Varianz, Emergenz, Komplexität, Bullwhip-Effekt, etc.)
  • Grundlegende Effekte der Systemtheorie auf ein praktisches Beispiel (Planspiel) anwenden können.
  • Die methodischen Grundlagen von Systems Engineering und ihre Anwendung werden verstanden und können beschrieben werden.
  • Die Basisprinzipien und einige wichtige Basistechniken von Systems Engineering können angewendet werden.

Lehrinhalte

Grundlagen der Systemwissenschaften:

  • Grundlagen der Systemtheorie
  • System Dynamics
  • Einführung Kybernetik

Systems Engineering:

  • Methodische Grundlagen des Projektmanagements
  • Systemdenken und -gestaltung
  • Systematisches gestalten und führen von Problemlösungsprozessen

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Projektmanagement auf der Basis von Systems Engineering
Ort: Graz
ECTS: 3

Lehrziele

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • Die Unterschiede zwischen Systemgestaltung und Projektmanagement zu beschreiben
  • Schwachstellen in komplexen Systems Engineering Projekten zu nennen und zu beschreiben
  • Spezielle Anforderungen an die Projektleitung bei komplexen Systems Engineering Projekten zu nennen und zu beschreiben
  • Erfolgskomponenten des Projektmanagements komplexer Systems Engineering Projekte zu nennen, zu beschreiben und anzuwenden
  • Die Kosten für ein Systems Engineering Projekt zu schätzen und zu verwalten

Lehrinhalte

Projektmanagement und Systems Engineering:

  • Unterscheidung von Systemgestaltung und Projektmanagement
  • Schwachstellen in Projekten
  • Anforderungen an die Projektleitung
  • Erfolgskomponenten des Projektmanagements
  • Kostenmanagement bei Systems Engineering Projekten

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Design Thinking
Ort: Hamburg
ECTS: 3

Lehrziele

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • Benutzungsanliegen oder -probleme zu einer gegebenen Herausforderung zu identifizieren
  • Personas zu definieren, die Stakeholder für ein Benutzungsanliegen oder -problem sind
  • Beobachtungs- und Interviewmethoden zielgerichtet anzuwenden
  • Beobachtungen und Interviewergebnisse zu abstrahieren und eine synthetische Perspektive zu definieren
  • Eine Standpunkt (point of view) für eine Benutzerperspektive zu formulieren
  • Kreativmethoden gezielt anzuwenden
  • Für einen definierten Standpunkt Lösungsalternativen zu erarbeiten und zu priorisieren/selektieren
  • visuelles Brainstorming als Kreativmethode anzuwenden
  • Lösungsalternativen grafisch darzustellen
  • Prototypingtechniken gezielt anzuwenden
  • Fragestellungen an einen Prototypen zu formulieren
  • Benutzertests für Prototypen durchzuführen

Lehrinhalte

  • Untersuchung des Feldes und Problemraumes
  • Entwicklung von Personas und synthetischen Perspektiven
  • Kreativität und Brainstorming
  • Ideenvisualisierung
  • Prototyping

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Soft Skills
Ort: Hamburg
ECTS: 3

Lehrziele

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • Beschreibungsmodelle für die Analyse und Vorbereitung von Gesprächssituationen anzuwenden
  • Gesprächssituationen mit Techniken der Gesprächsführung gestalten
  • Einzel- und Gruppengespräche gestalten
  • Moderationssituationen mit simultanem Visualisieren zu gestalten
  • Ihr individuelles graphisches Vokabular aufzubauen, anzuwenden und zu erweitern
  • Einwände und Kritik konstruktiv zu handhaben
  • Konflikte zu erkennen und zu analysieren
  • Konflikte zu bearbeiten und zu lösen

Lehrinhalte

  • Kommunikationsgrundlagen
  • Moderieren von Gesprächen
  • Grundlagen der Visualisierung
  • Konfliktmanagement

Eckdaten
Lehrveranstaltung: Grundlagen Systems Life Cycle Management
Ort: Graz
ECTS: 3

Lehrinhalte

Grundlagen Life Cycle Management:

  • Grundbegriffe im SLM
  • Grundlagen zu CAx-Systemen, PDM, PLM, ILM, ITLM, SDLC und QLM
  • Grundlagen zu Digitaler Fabrik, Virtuelle Produktion, Rapid Prototyping,
  • Vernetzung im System Life Cycle Management

Systemwissenschaften und Systems Engineering im SLM:

  • Systemanalyse (z.B. FMECA, RCM, …)
  • Komplexe Systeme
  • Werkzeuge des System Engineerings
  • Techniken im System Engineering

Strategien im Systems Life Cycle Management:

  • Vernetzung der Prozesse:
    Entwicklung / Design, Konstruktion, Produktion und Unterstützungsbereiche
  • Angrenzende Disziplinen
  • Support Strategien
  • Interaktives und integriertes Vorgehensmodell

Systemwissenschaften in der Praxis:

  • Informations- und Funktionsmodelle
  • Qualitative und quantitative Modelle
  • Aufbau von Systemen im Unternehmen

Ganzheitliches Life Cycle Management:

  • Lebenszykluskonzepte und Management
  • Modell und Bezugsrahmen für ein Ganzheitliches Life Cycle Management
  • Lebensphasenübergreifende Disziplinen
  • Lebensphasenbezogene Disziplinen

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Angewandtes Systems Life Cycle Management
Ort: Graz
ECTS: 3

Lehrinhalte

Systems Life Cycle Management einführen:

  • Ganzheitliche Strategien
  • Simplexity
  • Prozesse, Methoden, Controlling, KPI
  • Einflussfaktoren im Unternehmensumfeld
  • Interessierte Parteien
  • Gesellschaftliche und soziale Aspekte
  • Ökologische u. ökonomische Gesichtspunkte
  • Berücksichtigen von Gesetzgebungen

IT-Lösungen im SLM:

  • PDM/PLM-Lösungen und Integration in Unternehmen
  • ERP Lösungen und Systemschnittstellen
  • Prozessmanagement
  • Produkt- und Produktionsmanagement
  • Integrierte Softwarelösungen zur Systemgestaltung
  • System Management
  • Risiken und Chancen von SLM-Integrationsprojekten
  • Integrativ Produkte und Produktionssysteme konzipieren

Erweitere Themen zu Systems Life Cycle Management:

  • Integration in Managementsysteme
  • Innovationsmanagement
  • Knowledge-Management
  • Risikomanagement
  • Standards und normative Integration
  • Integriertes Konzept von Prozessen, Methoden, Technologie und Organisationsstrukturen

Advanced Systems Life Cycle Management:

  • Integration von Virtualisierungen in einer Systemlandschaft
  • Life Cycle Modelling
  • Vernetzung der Disziplinen:
    Maschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnologien, Qualität
  • Interdisziplinäre Verbundstellen

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Model Based Systems Engineering
Ort: Hamburg
ECTS: 3

Lehrinhalte

  • Modellmanagement
  • Model Based Systems Engineering Methoden
  • Methodik Systems Modeling Process (SYSMOD)
  • Modellierungssprache SysML
  • Funktionale Architekturen
  • Systemarchitekturen

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Requirements Engineering
Ort: Hamburg
ECTS: 3

Lehrinhalte

  • Erheben, Dokumentieren, Prüfen und Verwalten von Anforderungen
  • Modellbasiertes Requirements Engineering mit der SysML

Beschreibung

Die Studierenden lernen Grundlagen des Model Based Systems Engineering kennen. Sie können Modelle und Diagramme entwickeln und verwalten. Sie kennen Methoden des Model Based Systems Engineerings und können eine ausgewählte Methodik (SYSMOD) beschreiben und anwenden. Als Modellierungssprache kennen die Studierenden die SysML und können sie im Rahmen einer Methodik anwenden. Die Grundlagen und ausgewählte Methoden zu funktionalen und physischen Systemarchitekturen können beschrieben und angewendet werden. Des Weiteren können Anforderungen erhoben, dokumentiert, geprüft und verwaltet werden. Dazu können Stakeholder identifiziert, analysiert und bewertet werden sowie System- und Kontextgrenzen analysiert und abgegrenzt werden. Die Studierenden können auch die Sprache SysML zur modellbasierten Anforderungsanalyse einsetzen.

Eckdaten

Wahlpflichtfach I1: Akzeptanz großer Systeme
Ort: Graz
ECTS: 2,5

Lehrinhalte

  • Technologienutzungs- und Technologieadoptionsverhalten
  • Technologienutzungsmotive und -motivationen
  • Vorhersagemethoden
  • Gestaltungs- und Evaluierungsparadigmen der Akzeptanzforschung
  • Design von Evaluierungsprojekten

Eckdaten

Wahlpflichtfach A1: Systems Engineering in der Mechatronik-Entwicklung
Ort: Graz
ECTS: 2,5

Lehrinhalte

Mechatronischer Entwicklungsprozess und Organisation

  • Systementwicklungsprozess
  • Domänenentwicklungsprozesse und deren Management
  • Unterstützende Prozesse
  • Kompetenzprofile, Rollenbilder und Stakeholder in der mechatronischen Entwicklung

Mechatronische Entwicklungsmethodik im Überblick

  • Problemlösungszyklus als zentrales Gestaltungsprinzip
  • Risikomanagement und funktionale Sicherheit
  • Konfigurations- und Variantenmanagement
  • Schnittstellenmanagement und Wiederverwendung
  • Frühe Verifikation und Validierung

Werkzeuge in der mechatronischen Entwicklung

  • Spezifikation
  • Design
  • Simulation
  • Verifikation & Validierung
  • Dokumentation, Lebenszyklus- und Datenmanagement

Eckdaten

Wahlpflichtfach I2: IT-Security und Systems Engineering
Ort: Graz
ECTS: 2,5

Lehrinhalte

  • Informationssicherheit
  • Grundlagen
  • Funktionale Sicherheit
  • Informationssicherheitsmanagementsysteme
  • Umfang/Abgrenzung
  • Risikomanagement
  • Analyse
  • Analyseverfahren für Systemsicherheit
  • Fehlerbaumanalyse
  • Ereignisbaumanalyse
  • PAAG/HAZOP
  • Sicherheitsstandards zur Informationssicherheit (z.B. BSI Grundschutz, ISO 2700x)
  • Internationale Standards und Normen für verschiedene Branchen (z.B. EN IEC 62061 / EN ISO 13849, EN IEC 61508)
  • Sichere Software- und Systementwicklung
  • Security Development Lifecycle (SDL)

Eckdaten

Wahlpflichtfach A2: Mechatronik und Model Based Engineering
Ort: Graz
ECTS: 2,5

Lehrinhalte

Modell-basierte Entwicklungsmethodik und Modellarten im Überblick

  • Zentrale Aspekte der Modellierung und ihr Einsatz im Entwicklungsprozess
  • Anwendungsfälle
  • Systemmodelle, Funktions-/Verhaltensmodelle, physische Modelle, geometrische Modelle, etc.
  • Standards für Modellierungssprachen/-umgebungen und Modellaustausch

Entwicklungs- und Testumgebungen

  • Model in the Loop
  • Software in the Loop
  • Hardware in the Loop
  • Ansätze zu Co-Simulation, X in the Loop, etc.

Meta-Modellierung und Modelltransformation

  • Vorgehen
  • DSL

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Agilität, Lean und Kanban
Ort: Hamburg
ECTS: 5

Lehrinhalte

Grundlagen von Agilität und Lean Development

  • Werte und Prinzipien
  • Überblick Methoden und Rahmenwerke

Agilität und Lean im System Engineering

  • Bedeutung von „agil“ im Systems Engineering
  • Grundlagen Lean Systems Engineering
  • Kritischer Diskurs über Mythen und andere Aussagen zum agilen Systems Engineering

Agile Systementwicklung mit Scrum

  • Scrum Grundlagen: Rollen, Meetings, Artefakte
  • Scrum Ablauf
  • Projektion der Scrum-Konzepte auf die Systementwicklung

Agile Systementwicklung mit Kanban

  • In der Kanban-Simulation die Grundprinzipien erfahren
  • Visualisierung des Arbeitsflusses, Standards und Varianten
  • Tickets und Ticketklassen definieren
  •  Work-In-Progress (WIP) Limits festlegen
  • Metriken und Prozessmonitoring

Product-Owner-Kompetenz

  • Verantwortung eines Product Owner
  • Produktvision
  • Agile Techniken der Anforderungsanalyse
  • Priorisierungskriterien und -techniken
  • Releasemanagement

Beschreibung

Der Studierende kennt die Besonderheiten und Herausforderungen, um agile Methoden im Systems Engineering anzuwenden.
Der Studierende kennt die Prinzipien der Agilität, hat einen Überblick über die Methoden und Frameworks der Agilität und kennt Scrum im Besonderen.
Der Studierende kennt die Grundregeln von Lean- und Kanban. Er ist in der Lage, die Frameworks LeSS und SAFe zu vergleichen.
Er kennt die Verantwortlichkeiten und Aufgaben eines Product-Owners und kann einige Werkzeuge eines Product-Owners anwenden.

Eckdaten

Lehrveranstaltung: General Management
Ort: Graz
ECTS: 2,5

Lehrinhalte

  • Aspekte der Gesamtführung eines Unternehmens
  • Unternehmensführung im strategischen Kontext
  • Grundlagen und Konzepte des strategischen Management
  • Der Prozess des strategischen Management
  • Zielbildung
  • Strategische Analyse
  • Strategieformulierung
  • Strategieimplementierung
  • Strategische Kontrolle
  • Fallstudie zum strategischen Management
  • Strategische Bedeutung von Systems Engineering

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Leadership
Ort: Graz
ECTS: 2,5

Lehrinhalte

  • Grundlagen der professionellen Führung:
  • Leadership vs. Management
  • Personalführung und Motivation im Unternehmen
  • Führung und Unternehmenskultur
  • Führung und Change Management

Beschreibung

Auf Basis ausgewählter Modelle des strategischen Managements sowie der Führung werden die Studierenden in die Lage versetzt, mit den aktuellen strategischen Herausforderungen der strategischen und operativen Unternehmensführung umzugehen. Auf Grund des aktuellen Managementwissens strategischer Planungskonzepte, der systematischen Implementierung und Kontrolle von Unternehmens- und Marktstrategien werden die Kompetenzen der Studierenden zur langfristigen Ausrichtung der Unternehmensentwicklung auf nationalen und internationalen Märkten geschärft. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit strategischen Führungsaufgaben sowie den damit verbundenen Führungsstilen und -techniken werden die Studierenden in die Lage versetzt, durch Methoden der Führungskommunikation und Führungsinteraktion die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Strategieimplementierung im Unternehmen vorzubereiten, Veränderungsprozesse zu moderieren und Konflikte aktiv zu managen. Mit Hilfe von Übungen und Fallstudien werden die TeilnehmerInnen aufgefordert, sich in die Rolle verantwortlicher ManagerInnen im Bereich des strategischen Managements und der Unternehmensführung zu versetzen, Problemstellungen zu verstehen und mit den Konzepten und Methoden des modernen Managements zu lösen.

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Geschäftprozessmanagement und -modellierung
Ort: Hamburg
ECTS: 5

Lehrinhalte

Business Process Model and Notation (BPMN)

  • Definition Geschäftsprozesse
  • Zweck der Geschäftsprozessmodellierung
  • Aufbau und Struktur von Geschäftsprozessmodellen
  • Prozesse mit BPMN modellieren
  • Workflow-Patterns
  • Geschäftsobjekte mit UML modellieren
  • Vom Verwendungszweck abhängige Modellierungsansätze
  • Modellierungsmuster und Best Practice

Business Process Management (BPM)

  • Der BPM-Zyklus
  • Aufgaben des BPM
  • Unternehmensmodellierung
  • Geschäftsprozessoptimierung
  • Geschäftsdimensionen
  • Geschäftsregeln
  • Unternehmensarchitektur

Agiles Business Process Management (ABPM)

  • Agile Werte und Prinzipien
  • Grundlagen Agiles BPM
  • Release-Planung für BPM-Projekte

Beschreibung

Die Studierenden besitzen detaillierte Kenntnisse aktueller Methoden und Werkzeuge im Bereich der Geschäftsprozessmodellierung mit der Business Process Model and Notation (BPMN) und des Geschäftsprozessmanagements. Dazu gehören die Fähigkeiten, Geschäftsprozesse zu erkennen, mit Hilfe der BPMN zu beschreiben und sie zu verbessern. Darüber hinaus lernen die Studierenden, Geschäftsprozessmanagement mit agilen Ansätzen zu kombinieren. Dieses Modul bereitet die Studierenden auf die international anerkannte Zertifizierung OMG Certified Expert in Business Process Management 2 (Fundamental Level) vor.

Eckdaten

Lehrveranstaltung: Seminar zur Masterarbeit 1 & 2
ECTS: je 1

Lehrinhalte

  • Masterarbeitsthema und Realisierbarkeit
  • Forschungsfrage und Antrag
  • Auswahl des/der (Firmen-) Betreuers/in
  • Projektplan
  • Vorgehen

Abschließende Masterarbeit

Ziel dieses Moduls ist die selbstständige Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit in Form einer Masterarbeit. Das Seminar zur Masterarbeit unterstützt dabei den Erwerb bzw. die Optimierung der vom Masterarbeitsthema abhängigen, notwendigen Fach- und Methodenkompetenzen.

 
 
 

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FAQ's

Um ein Systementwicklungsprojekt zu meistern, muss sich ein/e moderne/r Projekt- bzw. Produktverantwortliche/r mit Disziplinen, wie Requirements Engineering, Geschäftsprozessmanagement, Projektmanagement, Modellierung und weiteren Themen auseinandersetzen. Da ein System letztendlich von Menschen entwickelt wird, muss er/ sie darüber hinaus ein gewisses Maß an emotionaler Intelligenz, Soft-Skills, aber auch Führungsvermögen und Know-How aus dem Bereich der Projekt- und Teamorganisation aufweisen. Im Studiengang Systems Engineering Leadership erfahren Sie von unseren praxiserfahrenen Dozenten, die es verstehen, Theorie mit Praxis zu verbinden, wie Sie Aufgaben in diesen Bereich meistern und Ihren Projekten somit zum Erfolg verhelfen können.

Das Studienprogramm Systems Engineering Leadership richtet sich an alle, die Führungsaufgaben im Bereich der Systementwicklung ausüben oder übernehmen möchten. Typische Berufsfelder sind: Projektleitung, Teamleitung, Produkt-Management, Requirements Engineering sowie Management und Systemarchitektur.

Registrieren Sie sich unter https://bewerbung.campus02.at/ und laden Sie die nötigen Bewerbungsunterlagen hoch. Die Bewerbung sollte neben Ihrem Motivationsschreiben, mit dem Sie darlegen, warum Sie das Studium absolvieren möchten, auch Ihren Lebenslauf und eine Kopie Ihres ersten Hochschuldiploms. Da es sich beim Studienprogramm Systems Engineering Leadership um ein postgraduales Masterprogramm handelt, müssen Sie bereits einen ersten Studienabschluss (Bachelor- oder Diplomabschluss) von einer in Deutschland und Österreich anerkannten Fachhochschule, Universität oder Berufsakademie aufweisen. Darüber hinaus müssen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung aufzeigen, dass Sie der Zielgruppe des Masterprogramms entsprechen. Darüber hinaus werden Bewerber mit einem Empfehlungsschreiben des aktuellen Arbeitgebers bevorzugt behandelt.

Das Studienprogramm Systems Engineering Leadership ist in vier Semester geteilt. Pro Semester finden zwei einwöchige Präsenzphasen mit Anwesenheitspflicht statt. Zur Vor- bzw. Nachbereitung dieser Präsenzphasen sind Aufgabenpakete zu bearbeiten. Dabei kann es sich um das Studieren von Literatur zur Vorbereitung auf die Präsenzphase oder auch um Übungen zum Festigen des in der Präsenzphase vermittelten Stoffgebietes handeln. Für das Studienprogramm Systems Engineering Leadership werden insgesamt 90 ECTS-Punkte vergeben. Für einen ECTS-Punkt muss ein durchschnittlicher Student ca. 25 Arbeitsstunden investieren. Die insgesamt 8 Präsenzphasen bringen einen Arbeitsaufwand von 40 Stunden mit sich. Ungefähr derselbe Arbeitsaufwand ist für die Vor- bzw. Nachbereitung einzuplanen. Der Rest entfällt auf Prüfungsvorbereitungen, auf begleitende Projekte sowie auf die anzufertigende Abschlussarbeit. Für Studierende mit beruflicher Vorerfahrung verringert sich dieser Aufwand entsprechend.

Die Präsenzphasen finden abwechselnd bei oose Innovative Informatik eG in Hamburg und der FH CAMPUS 02 in Graz statt.

Je Präsenzwoche gibt es 5 ECTS. Das sind ungefähr 5 ECTS * 25 Stunden Gesamtlernaufwand. Somit bleiben, bei einer 50 Stündigen Präsenzwoche 75 Stunden übrig. Die werden genutzt, um sich vor der Präsenzphase Theoriewissen anzueignen (wir nutzen die Präsenzphase in erster Linie zum Üben und Vertiefen) bzw. um nach der Präsenzphase das Wissen im Rahmen einer Übung anzuwenden und um sich auf die Klausur vorzubereiten. Wenn man in den jeweiligen Bereichen bereits Vorwissen hat, verkürzt sich die Zeit außerhalb der Präsenzphase entsprechend. Für die begleitende Projekte im ersten und zweiten Semester vergeben wir jeweils 12 ECTS, d.h. jeweils 300 Stunden. Für die Masterarbeit im dritten und vierten Semester vergeben wir 26 ECTS. Insgesamt sind das 26 ECTS * 25 Stunden = 650 Stunden, in denen das angeeignete Wissen zur Lösung einer praktischen Aufgabenstellung gelöst wird. Mit entsprechendem Vorwissen oder auch bei Synergien mit der eigenen Firma verkürzt sich das Ganze entsprechend.

Da die Termine für die Präsenzphasen bereits zum Zeitpunkt der Bewerbung vorliegen, sollten solche Fälle nur selten auftreten. Ist es dennoch, zum Beispiel aufgrund von Krankheit, nicht möglich an einer Präsenzphase teilzunehmen, ist diese nachzuholen. Dies kann zum Beispiel durch die Teilnahme an einer vergleichbaren Vorlesung an der FH CAMPUS 02 oder durch die Teilnahme an einem vergleichbaren Seminar bei oose erfolgen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, sich durch das Absolvieren einer zum jeweiligen Gegenstand passenden Zertifizierungsprüfung von der jeweiligen Lehrveranstaltung befreien zu lassen. Befreiungen können auch für vergleichbare Leistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, vergeben werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man sich insgesamt lediglich von drei Lehrveranstaltungen befreien lassen kann. Über die konkreten Möglichkeiten zum Nachholen einer versäumten Präsenzphase informiert Sie unser Büro nach deren Ende, zumal die zur Verfügung stehenden Optionen von verschiedenen Faktoren, der Lehrveranstaltung an sich, aber auch der Anzahl der betroffenen Studierenden abhängt.

Die Art der Bewertung Ihrer Studienleistungen hängt vom jeweiligen Modul ab. In den meisten Lehrveranstaltungen wird es eine schriftliche Klausur geben. Wenn es sich anbietet, kann die Bewertung auch anhand von abzugebenden Dokumenten, wie Projektberichten, oder durch eine immanente Beurteilung im Zuge der Präsenzphasen erfolgen. Über die genauen Kriterien werden Sie jeweils zu Beginn einer Lehrveranstaltung informiert.

Sie erfahren innerhalb von drei Wochen, nachdem Ihre Bewerbung bei uns eingelangt ist, ob Sie in das Masterprogramm aufgenommen wurden.

Die begleitenden Projekte geben Ihnen die Möglichkeit einer gezielten Vertiefung in einem Ihrer Interessensgebiete. Im Zuge eines begleitenden Projektes zeigen Sie, dass Sie in der Lage sind, Aufgabenstellungen im Umfeld des Systems Engineerings methodisch und nachvollziehbar zu lösen.

Obwohl der Ablauf bei der Erstellung mit jenem der begleitenden Projekte verglichen werden kann, liegt der Fokus bei der abschließenden Masterarbeit auf dem Aspekt des wissenschaftlichen Arbeiten und methodischen Vorgehens. Im Zuge der Masterarbeit sind Sie angehalten, eine – idealerweise für Ihre Praxis relevante – Forschungsfrage zu beantworten.

Prüfung: Dies hängt von der jeweiligen Lehrveranstaltung ab. Prinzipiell können Prüfungen am Ende der jeweiligen Präsenzphase oder am Beginn der darauffolgenden Präsenzphase stattfinden. Abschlussprüfung: Im Rahmen einer Abschlussprüfung präsentiert und verteidigt der/die Studierende den Inhalt seiner/ihrer Abschlussarbeit vor einer Prüfungskommision. Termine für Abschlussprüfungen werden sowohl in Graz als auch in Hamburg angeboten.

In diesem Fall wird ein Nachtermin vereinbart. Abhängig von Ihren Präferenzen kann dieser entweder in Hamburg oder in Graz stattfinden. Existiert für den Nicht-Antritt keine sogenannte qualifizierte Entschuldigung, aus denen ein triftiger Grund für das Fernbleiben hervorgeht, verliert der Studierende einen der insgesamt drei Prüfungsantritte.

Insgesamt sind drei Prüfungsantritte vorgesehen. Der dritte Prüfungsantritt erfolgt im Rahmen einer kommisionellen Prüfung. Wird auch dieser nicht bestanden, ist der Studierende vom Studium auszuschließen. In diesem Fall erhalten Sie ein Hochschulzeugnis, aus dem hervorgeht, welche Fächer positiv abgeschlossen wurden.

Da es sich beim Studienprogramm Software Engineering Leadership um ein marktfinanziertes Masterprogramm handelt, sind Studiengebühren zu entrichten. Diese betragen € 14.900. Als in Österreich registrierter Studierender fällt darüber hinaus auch noch der Pflichtbeitrag für die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH), die Ihre Interessen als Studierender vertritt. Im Jahr 2018 betrug der dafür fällige Betrag € 20,20 pro Semester an.
Die Studiengebühren ermöglichen die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sowie den Zugang zu unserer Online-Lernplattform, die auch über die Ausbildungszeit hinaus im Sinne einer „community of practise“ genutzt werden kann.
Bei Zulassung zum Studienprogramm ist eine Zulassungsgebühr in der Höhe von 10 % der Studiengebühr zu entrichten. Diese gilt bei Teilnahme am Studium als Teilbetrag der Studiengebühr und verfällt, falls Sie sich im Nachhinein entscheiden, die Ausbildung doch nicht zu absolvieren oder diese abbrechen. Jeweils ein Viertel der restlichen 90% sind am Beginn der jeweiligen Semesters zu entrichten. Eine Rückerstattung bei Abbruch des Semesters ist nicht möglich. Entscheidet sich ein/e Studierende/r, das Studium abzubrechen, müssen die Gebühren für noch nicht begonnene Semester nicht bezahlt werden. Bereits getätigte Zahlungen, wie die Zulassungsgebühr oder Gebühren für bereits begonnene Semester, werden nicht zurückerstattet.
Die Studiengebühr, die Zulassungsgebühr und allfällige Weiterinskriptionsgebühren enthalten keine ausweisfähige Umsatzsteuer. Die Lehrtätigkeit im Fachhochschulbereich unterliegt gemäß § 6 Abs. 1 Z 11 lit. b UStG 1994 grundsätzlich nicht der Umsatzsteuer.
Prinzipiell sind Studiengebühren steuerlich absetzbar, da es sich hierbei um Kosten für eine berufliche Weiterbildung handelt. Im Detail sollten Sie diese Frage jedoch auf jeden Fall mit Ihrem Steuerberater bzw. Finanzamt besprechen.

Das Studienprogramm Software Engineering Leadership wird mit dem international anerkannten Master-Grad „Master of Science in Engineering“ (M.Sc.) abgeschlossen. Absolventen sind berechtigt, diesen Grad oder dessen Abkürzung zu führen, indem sie ihn ihrem Namen nachstellen (Bsp.: Susi Sorglos, M.Sc.)

oose und die FH CAMPUS 02 kümmern sich gemeinsam um die Organisation sowie um die fachliche Leitung. Im Rahmen der fachlichen Leitung bringen die Modulverantwortlichen, die zur Hälfte aus Experten von oose Informatik- sowie zur Hälfte aus Experten der FH CAMPUS 02 bestehen, ihr einschlägiges Wissen in die Planung der Lehrveranstaltungen ein. Daneben wird die wissenschaftliche Leitung von der FH CAMPUS 02 übernommen.

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