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Innovationsprozess

Innovationsmanagement hat nichts mit chaotischem oder unstrukturiertem Arbeiten zu tun – ganz im Gegenteil: Innovationsmanagement folgt immer ganz bestimmten Abläufen – man spricht auch von dem sogenannten Innovationsprozess. Mit der Entwicklung des Grazer Innovationsmodells setzt die Studienrichtung Innovationsmanagement die maßgeblichen Trends in diesem Bereich. SIKEM

Graifk: © Dr. Hans Lercher

 Innovationsprozess: Schritt 1
In dieser Phase wird der Innovationsbedarf des Unternehmens geklärt und die weiteren strategischen Richtungen bzw. Suchfelder definiert. In diesem Schritt werden z.B. neue technologische Trends und/oder Kundenbedürfnisse erfasst.

Innovationsprozess: Schritt 2
Im 2. Schritt versucht man möglichst viele verschiedene Lösungsvarianten zu finden. Hier kommen Kreativitätswerkzeuge zum Einsatz, um ganz gezielt aus Denkmustern auszubrechen und viele verschiedene Ideen generieren zu können. Häufig werden hier einzelne Ideen zu Konzeptvarianten kombiniert.

Innovationsprozess: Schritt 3
In dieser Phase versucht man die für das Unternehmen besten Konzepte bzw. Ideen auszuwählen, indem die verschiedensten Sichtweisen und Argumente berücksichtigt werden. Die Unsicherheit der Entscheidungsfindung wird durch bestmögliche Informationsgewinnung (z.B. KundInnenbefragung, Funktionsmuster etc.) reduziert.

Innovationsprozess: Schritt
Im 4. Schritt werden die ausgewählten Konzepte realisiert und getestet. Dazu ist oftmals Forschung und Entwicklung nötig.

Innovationsprozess: Schritt 5
In der letzten Phase gilt es die in Schritt 4 erfolgreich realisierten Lösungen auf den Markt zu bringen. Dazu sind Marketingkonzepte und entsprechende Werbemaßnahmen nötig, um den neuen KundInnennutzen zu kommunizieren und den Verkauf aufbauen zu können.

In all diesen Phasen sind InnovationsmanagerInnen mit verschiedenen Fachbereichen konfrontiert und bilden das Bindeglied und die Vermittlungsstelle zwischen den einzelnen involvierten Gruppen im Unternehmen. Sie sind TreiberIn und "EigentümerIn" dieses Prozesses und bestimmen, welche Methoden wann eingesetzt werden.