"Das Studium an der Schnittstelle von Mensch und Maschine"

 

Eckdaten

 
Bachelor:  
Organisationsform: Berufsbegleitend 
Studienplätze: 38 pro Jahrgang 
Studiendauer: 6 Semester 
Abschluss: BSc, Bachelor of Science 
   
Master:  
Organisationsform: Berufsbegleitend 
Studienplätze:  33 pro Jahrgang 
Studiendauer:          3 Semster 
Abschluss: 

Dipl.-Ing., Diplomingenieur 

   

 

 

 

Leitbild

1.) Erfahrungsorientierte Angebote zur Sicherung des Kontexts der Wissenschaftlichkeit zur beruflichen Realität

Die berufsbegleitenden FH-Studiengänge bauen auf den Erfahrungswerten der Studierenden auf, die sie während ihres etwaigen bisherigen Berufslebens erworben haben und im Laufe ihres Studiums vertiefen. Diese Erfahrungswerte sollen den Studierenden als Grundlage dienen, Theorie und Gesetzmäßigkeiten der Wissenschaft in einen direkten Zusammenhang mit den Herausforderungen der wirtschaftlichen Praxis bringen zu können. Die Motivation für das wissenschaftliche Arbeiten soll durch die Veranschaulichung der technischen und organisatorischen Parameter gefördert und als sinnvolle Notwendigkeit erlebt werden.

Im Rahmen der Projekt-, Bachelor- und Diplomarbeiten werden die Studierenden aufgefordert, konkrete Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft und Industrie zu wählen und zu bearbeiten, was eine vertiefte und sinnvolle Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der angewandten Automatisierungstechnik und das Einbringen eigener Erfahrungen ermöglicht.

2.) Zielorientiertes Handeln zur Ermöglichung einer straffen Planung und Umsetzung moderner Lernstrategien

Die berufsbegleitenden FH-Studiengänge nützen alle Ressourcen der Lernkapazität der Studierenden durch lernzielorientierte Verfahren. Eine adäquate Gestaltung der Lehrveranstaltungen fördert die notwendige Konzentration und den Eifer für die geistige Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen. Aktivierende Lehr- und Lernmethoden sichern den Wissenszuwachs schon während der Lehrveranstaltungen.

3.) Vernetztes Denken und Lernen zur Erreichung einer flexiblen Auseinandersetzung mit zeitgemäßen Technologien

Die Ganzheit einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung wird durch Denkanstöße in Richtung einer Vernetzung gefördert. Alle Komponenten der Automatisierungstechnik sollen durch das Studium transparent gemacht werden. Ökonomische, soziale und gesellschaftspolitische Herausforderungen sollen eine Gesamtsicht garantieren und einseitige Problemansätze vermeiden.

Mit dem Fortschreiten des Studiums werden die interdisziplinären Angebote und bereichsübergreifenden Projekte immer häufiger eingebaut.

4.) Soziale und sprachliche Kompetenz zur Ermöglichung von Interaktion und Kommunikation mit den Anwendern der Automationstechnologien

Die Bereiche der zwischenmenschlichen Kompetenz zu trainieren bedeutet, einen Reifungsprozess in der Auseinandersetzung mit den Auftraggebern und Anwendern zu fördern. Das Senden klarer Botschaften, ein sicheres Auftreten, die Akzeptanz vielschichtiger Meinungen, eine hohe Führungs- und Fremdsprachenkompetenz sind weitere angestrebte Fähigkeiten der AbsolventInnen unserer FH-Studiengänge.

Spezielle Unterrichtsmethoden, zahlreiche praktische Übungen und zusätzliche Angebote ermöglichen das Training sozialer Kompetenzen wie Präsentationen, Konfliktlösungen und Verhandlungen.

5.) Ermöglichung von handlungsorientierter Auseinandersetzung mit Problemstellungen mit Hilfe zeitgemäßer Tools

Die Umsetzung der Theorie in die Praxis bzw. die theoretische Beschreibung der praktischen Phänomene wird trainiert. Das technische Verständnis für die Entwicklung und Umsetzung wird durch Labor- und Messübungen vertieft und der Praxisbezug gewährleistet. Elektronik- und EDV-Labors etc. werden nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. Zudem erlaubt es der Standort Graz als Universitäts- und Industriestandort, bei Bedarf in Kooperation mit den Universitäten und Unternehmen auch deren Ressourcen zu nutzen.

6.) Einbindung der Herausforderungen der „Humanisierung am Arbeitsplatz“ durch die berufsbegleitenden FH-Studiengänge in den Studienbetrieb

Die LektorInnen der berufsbegleitenden FH-Studiengänge haben durch ein überzeugtes, wertorientiertes Unterrichtsverhalten Vorbildfunktion. Die didaktische Gestaltung der Lehrveranstaltungen orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der Studierenden. Kleingruppen ermöglichen das Lernen in einem flexibleren Zeitgefüge und die Berücksichtigung individueller Interessensgebiete.

Das Angebot für die persönliche Weiterbildung der LektorInnen umfasst u. a. die Bereiche der Hochschuldidaktik, der Kommunikationswissenschaft sowie zeitgemäße Prüfungs- und Beurteilungsmethoden.

7.) Angebot von Fernstudienelementen zur Förderung der zeitgemäßen Kommunikation mit elektronischen Medien und der Selbstständigkeit der Studierenden

Die LektorInnen der berufsbegleitenden FH-Studiengänge setzen moderne Medien ein, entwickeln ihre Angebote auf modularer Ebene und organisieren Selbstlernphasen.

Die technische Ausstattung der Räumlichkeiten der FH-Studiengänge ermöglicht allen Studierenden den Zugang zum Internet und den für sie relevanten studiengangsbezogenen Daten. Der PC und das Internet dienen dabei als Arbeits-, Informations-, Lern- und Kommunikationsmedium.