"Wo IT auf Business trifft"

 

Eckdaten

 

Bachelorstudiengänge
- Wirtschaftsinformatik seit dem WS 10/11

- IT & IT-Marketing (auslaufend)

Masterstudiengang
- IT & IT-Marketing

§14a Lehrgänge (derzeit in Überarbeitung)
- Akad. Lehrgang Software Engineering
- Postgradualer Master
  IT-Management & Applied Security

 

 

 

 

 

 

 

 


 


4. Österreichische Clusterkonferenz Innsbruck, 1.4.2011

Die Studienrichtung IWI ist Partner im internationalen EU-geförderten Projekt „C-Plus – implementing world class clusters“, in dessen Rahmen Cluster erforscht und Innovationsstrategien für KMU und Cluster ausgearbeitet werden. Die von der Clusterplattform Österreich veranstaltete vierte österreichische Clusterkonferenz am 1.4.2011 in Innsbruck bot eine gute Gelegenheit, einen aktuellen Überblick über Cluster in Österreich einzuholen. Arno Hollosi, IWI-Projektmanager für C-Plus, nahm für die Studienrichtung an der Konferenz teil.

Clusterkonferenz Innsbruck 

Mit ca. 60 Teilnehmern, war die Veranstaltung gut besucht. Maria Bendl (BMWFJ) gab einen Überblick über den aktuellen Stand von Clustern in Österreich und Förderprogrammen des Ministeriums. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, zeichnete die Historie der Standortagentur nach und gab einen Ausblick auf zukünftige Aktivitäten. Knut Koschatzky (Fraunhofer ISI) gab den Stand der Forschung zum Thema Cluster wieder: Cluster sind das derzeit vorherrschende politische und ökonomische Modell, eine Ablöse ist nicht in Sicht. Durch die eher vage Definition des Begriffs und die Regionalität bietet das Modell genügend Spielraum für individuelle Förderstrategien und –politik. Erfolgreiche Cluster zeichnen sich vor allem durch einen langen Atem, ein stabiles Netzwerk, Offenheit für neue Ideen und Akteure und selbsttragende Strukturen aus. Es zeichnet sich ab, dass Cluster sich zunehmend über Themen und Regionen hin vernetzen (Cross-Cluster). Claus Schultze (Europäische Kommission DG Regio) misst der Clustervernetzung ebenfalls großen Stellenwert bei. Cluster müssten auch „Bottom-Up“ entstehen, auf Basis der in der Region vorhandenen Expertisen: Smart Specialisation, das Konzentrieren auf eigene Stärken und Förderung derselben, ist die zu bevorzugende Herangehensweise von Seiten der EU-Kommision.

Clusterkonferenz Innsbruck 

Nach der Pause gab es zwei parallele Sessions: „Erneuerbare Energien und Ökoinnovationen“ und „Life Sciences und Gesundheitswirtschaft“. In ersterer Session, moderiert von Klaus Meyer, stellte Wolfgang Streicher (Universität Innsbruck) die hochinteressante Studie „Energieautarkie in Österreich 2050“ vor, die den Bedarf an erneuerbaren Energien untermauerte. Klaus Lugger (Neue Heimat Tirol) stellte die erreichten Energieeffizienz beim Hausbau bzw. bei der Sanierung vor. Im anschließenden Round Table der österreichischen Clustermanager rund um erneuerbare Energien wurden aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Branche thematisiert.

 Protokoll der Veranstaltung

Programm, Folien und weitere Fotos