Klima
Graz liegt im Bereich der gemäßigten Klimazone und wird von kalten Wintern (bis zu -10 °C) und heißen Sommern (bis zu 30 °C) geprägt.
Innerhalb eines Jahres gibt es in Graz im Durchschnitt 92 Regentage. Die Sonne scheint laut Statistik durchschnittlich 1.890 Stunden pro Jahr.
Durch die Lage am Südostrand der Alpen ist Graz von den in Mitteleuropa vorherrschenden Westwetterlagen gut abgeschirmt. So kommen die meisten Niederschläge aus dem mediterranen Bereich, der auch häufig warme Winde und typisches „Föhnwetter“ nach Graz bringt. Diese geschützte Lage in Kombination mit dem milden Klima ermöglicht sogar, dass in den Grazer Parkanlagen (zB am Schlossberg) Pflanzenarten gedeihen, die üblicherweise erst einige hundert Kilometer weiter südlich anzutreffen sind.
Die Beckenlage hat allerdings auch klimatische Nachteile. Durch die geschützte Lage der Stadt ist vor allem im Winter ein Luftaustausch im Grazer Becken nur schwer möglich. Somit kommt es häufig zu Inversionswetterlagen, die Smog- und Feinstaubbelastungen bewirken.
Das restliche Österreich kann man im Wesentlichen auf drei Klimabereiche einteilen:
(1) Im Osten, in dem ein kontinental beeinflusstes Klima herrscht, gibt es niederschlagsarme, heiße Sommer aber nur mäßig kalte Winter.
(2) Die Gebirgsregionen werden von alpinen Klimaumständen geprägt, haben hohe Niederschlagsmengen, kurze Sommer und lange Winter.
(3) Das Klima im Westen wird bereits atlantisch beeinflusst. Es zeichnet sich durch relativ viele Niederschläge und hohe Luftfeuchtigkeit aus. Der Temperaturverlauf ist ausgeglichener als im restlichen Österreich.
Aktuelle Wettervorhersagen gibt es unter http://wetter.orf.at/stm/main oder http://www.wetter.at/.